Rene Burri

Es ist immer wieder schön, wenn sich Kreise schließen. Wenn Verbindungen zwischen Künstlerpersönlichkeiten offenbar werden und man vom anderen schon was gehört hat!

Das Museum für Gestaltung stellt zur Zeit das Lebenswerk des in Zürich geborenen Fotografen Rene Burri aus. Ich habe darüber sogar schon einen Artikel in der AVETH-News geschrieben, und nachdem ich wahrscheinlich auf diesem Weg schon Dutzende Doktoranden in diese Ausstellung geschickt habe, musste ich mir auch selbst ein Bild machen.

Ich war beeindruckt, schöne, journalistische, ästhetische Schwarz-Weiß-Fotos. Und eben ein paar andere Fotografen, welche ich schon kannte. Zum einen natürlich Henri Cartier-Bresson, von ihm sah ich eine Ausstellung in Berlin, kurz nach seinem Tod 2004. Dann aber auch Robert Frank, von dem wir eine Ausstellung mit dem Institut (IfA) anschauten. Es gibt also doch nur eine begrenzte Gilde von extrem wichtigen Fotografen, so dass man nach einer gewissen Einarbeitungszeit rasch wieder Vertrautes sieht.