Klettern am Quirl

Es war einer dieser heißen Sommertage, wenn jede Bewegung zur Qual wird. Die meisten (vernünftigen) Menschen versuchten einfach mit möglichst entspanntem Rumliegen die schlimmsten 12 Stunden des Tages zu überstehen. Doch ich hatte anderes im Blick…

Um 10:00 startete ein Volleyball-Turnier der Dresdner Stiftungen. Die Beteiligung war nicht sehr rege, aber wir spielten und schwitzten schön vor uns hin. So gegen eins war das Ganze dann auch schon zu Ende.

Der zweite sportliche Streich erfolgte dann am Nachmittag. Mit Arne fuhr ich raus, um noch ein paar Wege zu machen. Das Ziel war der Quirl, ein waldiger langestreckter Hügel in der Nähe von Königstein. Es gibt dort nur einen einzigen Felsen, der auch nicht überragend in seiner Bedeutung ist. Auch nicht in seiner Höhe. Aber es gibt ein paar tolle Wege daran, so dass man einen solchen Nachmittag mal dazu nutzen kann.

Felsen Weg Schwierigkeit Vor- oder Nachstieg
Dreikanter Alter Weg IV Nachstieg
Dreikanter Schartenwand VI von oben gesichert
Dreikanter Südkante V Nachstieg

Am prägnantesten war die VI, ein ausgesprochener Reibungsweg. Ich finde es immer wieder erstaunlich, auf wie schmalen Tritten man sich halten kann. Der Weg geht auf einer geneigten Wand hoch, an den schwierigen Stellen gibt es keine guten Griffe und für die Füße nur besagte minimalistische Tritte. Aber die Neigung reicht aus, um die Kletterschuhe auf diese winzigen Tritte zu stellen und sich langsam hochzuschieben, dabei das Gleichgewicht wahrend.