Hội An

Hội An war bis zum im 18. Jahrhundert der größte Hafen Südostasiens. Doch dann versandete die Flussmündung und die Stadt geriet in Vergessenheit. Das historische Stadtbild blieb somit erhalten, auch der Vietnamkrieg verschonte die Innenstadt als einzige. 1999 wurde die Altstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, heute ist sie ein Touristen-Magnet. Und es ist schön dort, gleich am ersten Abend erkundeten wir die lampion-lastigen Gassen, ich kam gar nicht mehr raus aus dem Fotografieren. Weiterlesen →

Halong-Bucht (Vịnh Hạ Long)

Es waren zwei sehr schöne Tage, für mich der Höhepunkt der Reise. Tausende dieser kuppelförmigen Inseln gibt es, man wird nie satt, sie anzuschauen, wenn das Ausflugsschiff an ihnen vorbei rauscht. Es hat zwei Segel, die aber mehr der Zierde dienen, ein kraftvoller Diesel summt beständig vor sich hin. Es gibt drei Etagen auf diesem Schiff, unten die meisten Kajüten und der Durchgang auf das Vorderdeck. Ein Stockwerk höher das Hauptdeck mit den restlichen Kajüten und dem Speisesaal, oben noch ein Promenadendeck . Weiterlesen →

Besuch in einer Schule

Ein besonderes Erlebnis war der Besuch einer Schule. Es war Samstag, und die Kinder waren nur wegen uns da. Wir schauten erst ein wenig zu, dann warfen sie uns die Bälle zu wir wurden einbezogen. Es gab dann sogar riesige Spiele für alle im Kreis, Sackhüpfen, Zielwerfen und Reise nach Jerusalem mit Pappscheiben. Weiterlesen →

Wasserballett

Eine Besonderheit Vietnams ist das Wasserballett. Dabei stehen die Künstler im Wasser, vom Publikum durch eine Schilfwand verborgen. Mit langen Stäben bewegen sie Holzfiguren durchs Wasser. Dargestellt werden typische Szenen des Landlebens, Feldarbeit, spielende Kinder, aber auch mal ein Drachenkampf mit echtem Feuerwerk und Auszüge aus der Geschichte Hanois. Untermalt wird das Ganze durch Live-Musik. Weiterlesen →

Literaturtempel

Während des langen Fluges hatte ich doch tatsächlich noch einen Blick in den Reiseführer geworfen. Und von all den Dingen, die es in Hanoi so gibt, fand ich den Literaturtempel am spannendsten. Innenhof für Innenhof nähert man sich dem Allerheiligsten, einer wunderschönen Bronzestatue von Konfuzius. Auf dem Weg dahin begegnen einem Drachen, Ziegeldächer, heilige Schriften und diese schneckenförmigen Weihrauchkerzen, die langsam vor sich hin schwelen. Weiterlesen →

Onkel Ho

Der zweite Tag in Hanoi war straff organisiert, am Morgen machten wir Bekanntschaft mit Hồ Chí Minh, dem wohl bekanntesten Vietnamesen. Seine sterblichen Überreste liegen im Mausoleum, täglich schlängeln sich Tausende Vietnamesen und Touristen durch die dunkle Kammer, um einen Blick auf Onkel Ho zu werfen. Ein eigentümlicher Brauch, der mir aus Peking bekannt vorkam, dort war es Mao Zedong, in Moskau wartet noch Lenin. Doch es gibt noch mehr zu sehen von Onkel Ho in Hanoi, sein einfaches Holzhaus, das er sich errichten ließ, um mit der gelbkolonialen Pracht der Franzosen zu brechen. Weiterlesen →

Ankunft in Hanoi

Den Weihnachtstag verbrachte ich diesmal in Hanoi, etwas anders als sonst. Zusammen mit 15 wildfremden Mitreisenden war ich gerade gelandet und versuchte, meine innere Uhr auszutricksen, nicht dem Bedürfnis nachzugeben, mich einfach kurz hinzulegen. Ich sehe Mopeds, tausende Mopeds mit Vietnamesen, die sich durch die Straßen der Stadt wälzen. Sie haben noch nicht so viele Autos, Mopeds sind die preiswerte Lösung für ein Land, das sich im Aufbruch befindet. Und da, wo in der Schweiz oder in Deutschland ein Auto Platz hat, fahren hier fünf Mopeds, überholen, hupen. Weiterlesen →