Ein idealer Gatte – Zwischenbilanz

Die Energie, die durch das Arbeiten produziert wird, ist wichtiger als alles andere. Lassen Sie sich also nicht davon abhalten, aktiv zu sein, und sei es auch unter den primitivsten Bedingungen, statt Zeit damit zu vergeuden, nach besseren Bedingungen Ausschau zu halten, die sich vielleicht nicht finden lassen. Am Ende zieht Arbeit Arbeit an. Peter Brook, Wanderjahre Wir haben in den ersten drei Monaten der Produktion Ein idealer Gatte viel erreicht. Weiterlesen →

Probefotos Frischfleisch-Produktion

Nach einem etwas schleppenden Beginn nimmt die Produktion nun Fahrt auf. Wir hatten ein schönes Bergfest, sind aber eher noch im ersten Drittel. Ein paar Einblicke in die Proben möchte ich gern präsentieren. Das komplette Ensemble Dennis und Catherine Treppenhausgespräch mit vielen Leuten Hanna und Clemens Leila und Clemens, Hanna im Hintergrund Jason und Clemens Nicole und Rose Weiterlesen →

Rat mal, wer zur Probe kommt

Da saßen wir nun in diesem ebenerdigen Yoga-Raum in Embrach, auf Klappstühlen und einem grauen Kubus, der schon bei Halbkontakt und der Toscana-Therapie zum Einsatz kam. Ich war zum ersten Mal dabei, um mich herum die geballte Theatererfahrung und -begeisterung. Zusammen sind wir das Ensemble von Klima und wollen im Februar mit der ersten Produktion die Bühnen der Schweiz und des nahen Auslandes erobern. Über Marco möchte ich gar nicht viel schreiben, ihn kannte ich ja auch vorher schon durch Kursbesuche und die Ausbildungsproduktion Halbkontakt. Weiterlesen →

Wanjere in zwei Wochen

“Onkel Wanja” nimmt Gestalt an – heute haben wir zum ersten Mal Teile des Stückes mit den fast finalen Requisiten und Kostümen geprobt. Morgen folgt dann ein erster Durchlauf, das heißt wir spielen das Stück von Anfang bis Ende. Bislang haben wir immer nur einzelne Szenen geprobt. Telegin leidet, als es zum Streit zwischen Iwan Petrowitsch (rechts) und dem Professor kommt. Bedenklich ist, dass wir auch jetzt noch Texthänger haben, zwei Wochen vor der Premiere. Weiterlesen →

Erste Szenenprobe von “Onkel Wanja”

In der aktuellen dramateure-Theaterproduktion “Onkel Wanja” konnten wir gestern die erste Szenenprobe erleben. Im Dezember hatten wir in Leseproben das Stück Seite für Seite in unseren Rollen durchgenommen, die Personenkonstellation und Motivation der Figuren besprochen. Darauf aufbauend konnten wir gestern zum ersten Mal “stellen”. Das bedeutet, die Szene auf der Bühne zu probieren und vor allem die Auf- und Abgänge zu klären, und damit die entscheidende Frage “Wo bin ich?” Weiterlesen →

Bewegung im Theater

Theater spielen heißt etwas tun und dabei den gesamten Körper einzusetzen. Eine Theaterprobe muss unbedingt körperliche Aktivitäten enthalten, sonst wird Theater zu einer rein geistigen Übung ohne physische Wahrheit. Ich möchte einige Übungen vorstellen, um Bewegung in die Theaterprobe einzubauen. Isolationsübung (zu Musik) Man nutzt den ganzen Körper, konzentriert sich nacheinander auf Fußgelenke, Knie, Hüfte, Oberkörper, Schultern, Kopf, Ellbogen, Handgelenke und schließlich die Fingerspitzen. Danach kann man noch frei kombinieren, richtig Gas geben und schließlich wieder runter kommen. Weiterlesen →

Arkadien-Probewochenende

Elf Schauspieler, ein Regisseur, sechs Flaschen Wein, ein Kofferraum voll Esswaren, ein Haus in Frauenfeld – das waren die Zutaten für das erste Probewochenende der laufenden akitiv-Produktion “Arkadien” (Tom Stoppard). Abgeschieden vom Lärm der Großstadt konzentrierten wir uns auf das Stellen von Szenen. Wobei eigentlich immer nur ein Teil der Leute mit Proben direkt beschäftigt war, die anderen lernten Text, kochten oder jonglierten mit Mandarinen. An diesem frühen Stadium der Produktion kommen eigentlich alle Szenen mal dran und werden gestellt. Weiterlesen →