Drittes Sinfoniekonzert

Die Sinfoniekonzerte am Staatstheater Darmstadt sind stets eine spannende Mischung verschiedener Kompositionen. Meist gibt es ein sehr bekanntes Werk zum Anlocken, in diesem Fall sicherlich Die Moldau von Bedřich Smetana. Das habe ich während der Schulzeit gehört, am bewegendsten sicherlich auf der Beerdigung meines Großvaters Karl-Heinz Wellner. Das Werk spricht für sich.

Als spannende Neuentdeckung für mich darf sicherlich Frozen in Time des israelischen Komponisten Avner Dorman gelten, das 2007 in Hamburg uraufgeführt wurde. Im Mittelpunkt steht ein Schlagzeuger, der verschiedene Instrumente benutzt. Ist schwer zu beschreiben, schaut selbst auf dem eingebetteten Video unten. Echt schräg.

Nach der Pause hörten wir die Ouvertüre zur Oper Aus einem Totenhaus von Leoš Janáček. Am Beginn hört man die Ketten rasseln, zwei Geigen vertonen das Grauen des Straflagers.

Von Antonín Dvořák hörten wir am Ende die 7. Sinfonie, ist ja schließlich ein Sinfoniekonzert.

War ein Abend voller musikalischer Entdeckungen, eine gute Mischung aus Bekanntem und Neuem.